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Wasserfall St. Fridli

Wasserfall St. Fridli

Der Wasserfall liegt auf der Südseite der Fäldmenegg gegenüber des Hofes Hinterbirtis. Erreichbar ist der Wasserfall auch über den Nunninger-Berg.

Eine überhängende Felsenarena von überwältigender Grösse kennzeichnet den St. Fridli-Wasserfall. Dort fliesst der Siggbach über die gewölbte Felswand. 

Das Wasser der kleinen Weid und Wanne sammelt sich am Stierenberg und fällt rund zwanzig Meter in die Tiefe. Geradezu imposant wirkt der Fall bei grosser Kälte im Winter. Dann bildet sich von unten her ein riesiger kegelförmiger Eisstalagmit. Von oben wächst ein kleinerer zylindrischer Eisstalaktit. Falls die Kälte genügend lange andauert, wachsen die beiden Tropfsteine zusammen. Es gibt auch eine Legende zu diesem felsigen Gebiet. Im 5. und 6. Jahrhundert soll der heilige Fridolin mit Kälbern in eine Höhle gestiegen sein, diese durchquert haben, um dann bei Säckingen mit ausgewachsenen Ochsen wieder ans Tageslicht zu gelangen. Das Wasser des St. Fridli kann Vieh und Menschen vor Krankheiten heilen. So wanderten in schwierigen Zeiten die Nunninger oft zur Fürbitte zum St. Fridli, um heilendes Wasser zu holen.